Nathalie Bissig *1981, grew up in the county of Uri and has roots in the French speaking part of Switzerland. After her studies in several Art schools (Luzern, Lausanne and Zürich) she got her diploma in 2004. Since then she has been working as a visual artist. Nathalie lives and works in Zürich / Switzerland.

Contact:  Nathalie Bissig Badenerstrasse 18 8004 Zürich bissig@bissig.cc +41 (0)78 611 08 62


CV

Education

1998-1999   Vorkurs, Schule für Gestaltung Luzern
1999-2002  Grundstudium, Fachbereich Fotografie, écaL (école cantonale d’ art Lausanne)
2002-2004  Hauptstudium, Fotoklasse, ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste)
2004         Diplom Fachbereich Fotografie, ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste)

Soloexhibitions 2017, Invasion, Curtidos - Open Error Space, Barcelona 2015, cabinets, Historisches Museum Luzern 2014, erbeutet, Kunsthalle Forum Vebikus, Schaffhausen, in col. Annemarie Oechslin 2013, Wintersperre, Riedertal, in coll. Annemarie Oechslin 2012, Marooned, Galerie Helga Maria Bischoff, Berlin 2010, Caravan 1/2010, Aargauer Kunsthaus, Aarau

Groupexhibitions (selection)
2015, Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstschaffen, Kunstmuseum Luzern
2015, Inhabitations, Phantasmen des Körpers in der Gegenwartskunst, Aargauer Kunsthaus
2014, Finestre sul mondo, Verzascafoto, Sonogno
2013, Die Linie Denkt, akku, Emmenbrücke
2012, Faites comme chez vous, Kunsthalle Luzern
2012, Zentralschweizer Kunstschaffen 2012, Kunstmuseum Luzern 
2011, Swiss Art Awards, Kiefer Hablitzel, Basel
2011, Interventionen, Historisches Museum, Altdorf    
2010, Lifelines, Kontor tief im Blut, Berlin
2010, Off the wall, Jinding1919, Kunming
2009, Zentralschweizer Kunstschaffen 2009, Kunstmuseum Luzern
2009, Jungkunst 09, City Halle, Winterthur
2009, Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich, Helmhaus, Zürich
2008, 80.15, Binz39, Zürich
2008, Kopfstand, Galerie Widmer+Theodoridis, Zürich
2008, ewz.selection, Ewz Unterwek Selnau, Zürich
2008, Top of central Switzerland, Kunstmuseum Luzern
2007, Jahresausstellung, Haus für Kunst Uri, Altdorf
2007, Durchwegs, Ausstellungsprojekt von Arturi, Göschenen
2006, Freitag 13., station21, Zürich
2005, Zentralschweizer Jahresausstellung, Kunstmuseum Luzern
2005, unter der Schwelle...,Zeichengalerie Grenacher, Zürich
2004, Kritik und Protest laut und leise, Haus für Kunst Uri, Altdorf
2004, Diplomausstellung, HGKZ, Zürich

Grants / Scholarships
2017, Förderbeitrag UBS Kulturstiftung
2017, Projektbeitrag AKS
2015, Heinrich Danioth Stiftung, Urner Werkjahr
2013, Projektbeitrag Kt. Zürich
2012, Projektbeitrag AKS
2010, Heinrich Danioth Stiftung, Förderpreis
2009, Stadt Zürich, Atelierstipendium 2010 (Kunming / China)
2008, EWZ.Selection, Fotopreis der Kategorie Fine Arts
2007, Heinrich Danioth Stiftung, Förderpreis
2002, Heinrich Danioth Stiftung, Förderpreis

Residencys 
2017, Curtidos - Open Error Space, Barcelona / 1.Mt.
2010, Kunming, Studiogrant City of Zürich / 6Mt.

Study Trips (selection)
2014, Thailand
2012, Marokko, Uganda, Ruanda 
2011, Indien, Bangkok, Kambodscha
2010, Syrien
2008, Kairo, Kuba
2006, Malawi 
2005, Spain / Portugal

Lectures and Workshops
2017, Verzasca Foto
2015, Aargauer Kunsthaus

Collaborations with Fundations
Albert Köchlin Stiftung, Avina Stiftung, Casinelli-Vogel-Stiftung, D2H Stiftung, Dätwyler Stiftung, Gemeinde Altdorf, Georges und Jenny Bloch Stiftung, Kanton Uri, Otto Gamma Stiftung, Kanton Zürich, S.Eustachius Stiftung, UBS Kulturstiftung

Works in public Collections
Aargauer Kunsthaus
Staatsarchiv Uri

Publications
Turbomagazine # 51 (2016) 
Nathalie Bissig, Masken 
hrsg. von Adrien Horni 
ISBN 1662-9582
Swiss Photo Selection #10 (2009)
Ausstellungskatalog
hrsg. von 3view GmbH
ISBN 978-3-7965-2450-9

Top of Central Switzerland (2007)
Ausstellungskatalog
hrsg. von Kunstmuseum Luzern
ISBN 978-3-267-00154-06

Texts

Madeleine Schuppli, Direktorin Aargauer Kunsthaus / Begleitheft zur Ausstellung  “Caravan 1/2010”

“Nathalie Bissig zeigt im Aargauer Kunsthaus eine Auswahl filigraner Zeichnungen, die Resultate eines intuitiven und spontanen Prozesses sind. Die Arbeiten auf Papier entstehen meist in Serien, in denen die Künstlerin ein Motiv oder ein Thema zeichnerisch auslotet, ja geradezu erforscht. Sie strebt nach einem unmittelbaren Ausdruck, nach einenm Automatismus in dem die Hand sozusagen losgelöst vom Kopf zeichnet. Bei eingehender Betrachtung entdeckt man in den verschiedenen Blättern einzelne, wiederkehrende Fragmente, ganz neu interpretiert. Es sind Gedankensplitter, Variationen einer Form, eines Gefühls odere einer Empfindung, die sie mit Tusche, Tinte, Ölfarbe oder Farbstift einfängt. (...) Mit wenigen Strichen erschafft die Künstlerin Figuren, Gesichter oder Körperfragmente, die im Blatt schweben, ohne Bodenhaftung, ohne Bezug zu einem definierten Raum oder Kontext. Die Ausdruckskraft der fragilen Bildkompositionen wird vom Fluss der ebenso feinen wie dynamischen Linien getragen. Die eigentümlichen surrealistisch - traumhaften Objekte und Figuren scheinen nicht von dieser Welt und doch sind sie der conditio humana so nah. (...)”

 

Brita Polzer,  Kunstkritikerin / Jurybericht Werk und Altelierstipendien der Stadt Zürich, 2009

“Nathalie Bissig fertigt auf ihren Reisen nach Kairo, Assuan oder Malawi Fotografien an. Zudem stellt sie Zeichnungsserien her. In der Installation bringt sie beides zusammen, wobei dokumentarische in den Hintergrund rücken zugunsten von bizarren Aspekten. Zwischen dem infernalischen Abgrund eines Hausschachts und der selbstsicheren Batman-Figur breitet sich ein in drei unterschiedlichen Zeichenblöcken präsentiertes Universum von clown-oder stehaufmännchenartigen Figuren aus, deren befremdliche Rituale und Verhaltensweisen nicht entschlüsselt werden können. Die Jury schätzt neben der intensiven Stimmung der erzählten Geschichte und der Qualität der Zeichnungen die ungewöhnliche Kombination der verschiedenen Medien und deren heterogene Präsentation.”

 

Christoph Lichtin, Direktor Historisches Museum Luzern / Agenda des Historischen Museums Luzern, 2014

“Mit dem Titelbild wollen wir Ihre Neugier wecken. Die Maske wurde von der Künstlerin Nathalie Bissig geschaffen und weist Merkmale auf, die uns zwar an allerlei Vorbilder erinnern, die aber aus keinem bekannten Kulturkreis stammen. Sie entspringt ganz unserer Zeit, die geprägt ist von mannigfaltiger Grenzverschiebungen.  Die Maske verkörpert exemplarisch die Verbindung von Kunst und Handwerk, Brauchtum und Gegenwart, Überlieferung und Wandel. Sie ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit unserer Welt, mit den Bedingungen und Ausdrucksformen menschlicher Existenz über alle Grenzen und Zeiten hinweg. Damit wirft die Künstlerin viele Fragen auf, die uns als Museum interessieren und die wir stets für unsere Täglich Arbeit beantworten müssen. Was hat Bedeutung? Wie zeigt sich das Verhältnis zwischen Individuum und Gruppe? Welchen Formen der Gestaltung, Wirkung und Wahrnehmung sehen wir uns heute ausgesetzt? Wie ist unsere Beziehung zum Gegenüber? Wie organisieren wir uns einzeln oder als Gemeinschaft? (...)”


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