EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG_Aargauer Kunsthaus_1.9.2019 – 5.1.2020

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1.9.2019 – 5.1.2020
Vernissage: 31.8. 18 Uhr

MASKE

In der Kunst der Gegenwart

Bei Masken denken wir an Fasnacht und Karneval, an afrikanische Stammesriten oder Totenmasken, an Theater, Film und Mode, aber auch an Rollenspiel, Identitätswechsel, Verhüllung und Schutz. Das Assoziationsfeld rund um den Begriff der Maske ist gross. Masken sind einer jener menschlichen Kultgegenstände mit der längsten, beziehungsreichsten und zugleich kontroversesten Geschichte.

Auch in der bildenden Kunst hat die Maske eine lange Tradition, etwa in der Klassischen Moderne und ihrer Vorliebe für afrikanische und ozeanische Masken. Wie aber wird das Thema in der zeitgenössischen Kunst behandelt?

Die internationale Gruppenausstellung im Aargauer Kunsthaus spürt dieser Frage nach. Die Maske interessiert die zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler nicht nur als Objekt, sondern samt allen ihren inhaltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Implikationen. Im Spannungsfeld von Zeigen und Verhüllen und in einer Gesellschaft, in der gekonnte Selbstdarstellung als Gradmesser des persönlichen Erfolgs gehandelt wird, hat die Maske wieder höchste Brisanz. Diese motiviert zahlreiche Kunstschaffende sich dem Thema anzunehmen und sowohl den Begriff als auch das Objekt einer Diagnose und Neubewertung im Lichte unserer Zeit zu unterziehen.

Künstlerinnen und Künstler
Kader Attia (*1970, FR), Silvia Bächli (*1956, CH) & Eric Hattan (*1955, CH), Sabian Baumann (*1962, CH), Nathalie Bissig (*1981, CH), Olaf Breuning (*1970, CH), Edson Chagas (*1977, AO), Hélène Delprat (*1957, FR), Cecilia Edefalk (*1954, SE), Nicole Eisenman (*1965, FR), Theaster Gates (*1973, USA)
Gauri Gill (*1970, IN), Douglas Gordon (*1966, UK), Aneta Grzeszykowska (*1974, PL), Christoph Hefti (*1967, CH), Judith Hopf (*1969, DE), Cameron Jamie (*1969, USA), Laura Lima (*1971, BR), Christian Marclay (*1955, CH), Mélodie Mousset (*1981, FR/CH), Mike Nelson (*1967, UK), Elodie Pong (*1966, USA/CH), Pope.L (*1955, USA), Ugo Rondinone (*1964, CH), Amanda Ross-Ho (*1975, USA), Markus Schinwald (*1973, AT), Cindy Sherman (*1954, USA), Francisco Sierra (*1977, CH), Simon Starling (*1967, UK), John Stezaker (*1949, UK), Rosemarie Trockel (*1952, DE), Paloma Varga Weisz (*1966, DE), Gillian Wearing (*1963, UK), Susanne Weirich (*1962, DE), Pedro Wirz (*1981, BR/CH), Sislej Xhafa (*1970, KO)

Katalog

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation. Mit Beiträgen von Yasmin Afschar, Dr. Daniel Berndt, Emily Butler, Hendrik Bündge, Wendy Chang, Michelle Cotton, Peter Fischer, Claire Hoffmann, Olivier Kaeser, Dr. Melitta Kliege, Susanna Koeberle, Elsy Lahner, Leo Lencsés, Bettina Mühlebach, Dr. Lena Nievers, Luca Rey, Hemant Sareen, Dr. Jörg Scheller, Madeleine Schuppli, Dr. Angela Stercken, Thomas D. Trummer. Hrsg. Madeleine Schuppli und Aargauer Kunsthaus, Aarau. Scheidegger & Spiess, Zürich 2019

ISBN: 978­3­85881­645­0
CHF 49.–/CHF 42.– für Mitglieder des Aargauischen Kunstvereins

DU – Masken

DU - Die Zeitschrift der Kultur Nr.894 – Juli / August 2019
ISBN: 978-3-905931-93-8

Seiten 20-31 - Text “Sein, wer man auch ist” von Yasmin Afschar und Madeleine Schuppli im Bezug zur kommenden Ausstellung Maske in der Kunst der Gegenwart im Aargauer Kunsthaus.

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KAUM EINER WIRD SICH NOCH ERINNERN. URI DAMALS, EIN EPILOG VON NATHALIE BISSIG

Publikation:

  • 24 Seiten / 280:405mm
    Papier 57g/m2
    ca. 38 Bilder in SW  
    Auflage: 13’000 
    ISBN: 978-3-033-07242-8
    Erscheinungsdatum 4.Mai 2019

Bestellen> bissig@bissig.cc / 078 611 08 62:

  • Zeitung, 20.- + Porto 2.-

ATELIER VERZASCA

Das Atelier liegt auf einer Höhe von 1200m im Verzascatal. Die zwischen 2015 - 2019 dort entstandene Arbeit “Dall’ Alto” wird vom 1.9.2019 – 5.1.2020 im Aargauer Kunsthaus an der Ausstellung “MASKE In der Kunst der Gegenwart” gezeigt. Vernissage: 31.8. 18 Uhr

U. a. mit Arbeiten von Silvia Bächli (*1956, CH) & Eric Hattan (*1955, CH), Nathalie Bissig (*1981, CH), Hélène Delprat (*1957, FR), Cecilia Edefalk (*1954, SE), Aneta Grzezykowska (*1974, PL), Christoph Hefti (*1967, CH), Laura Lima (*1971, BR), Melodie Mousset (*1981, FR/CH), Elodie Pong (*1966, USA/CH), Ugo Rondinone (*1964, CH), Cindy Sherman (*1954, USA), Simon Starling (*1967, UK), Gillian Wearing (*1963, UK) und Sislej Xhafa (*1970, XK).

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IM AUGE DES BETRACHTERS

Vernissage vom 5.5.2019 in Flüelen. Vielen Dank für das Zustellen der tollen Bilder!

Fotos: Olivia Richli

Fotos: Jürg Gasser

Fotos: Anonymus

Fotos: Sandra Meier

EINGEWEIHT

Am Sonntag 5.Mai 2019 wurde die Publikation “Kaum einer wird sich noch erinnern. Uri damals, ein Epilog von Nathalie Bissig” im Rahmen des Kulturprojekts “Die andere Zeit” der Albert Koechlin Stiftung eingeweiht. Am Tag zuvor, erreichte sie als Kunstbeilage des Urner Wochenblatts 12’000 Haushalte.
Aufgrund von Sturm, Schnee und Kälte, fand die Feier nicht wie geplant auf der Güterbrücke der SGV Schiffsstation Flüelen statt, sondern kurzfristig in der nahe gelegenen Lagerhalle der ehemaligen Schreinerei BIKA. Diese füllte sich nach und nach vollständig. Jacqueline Müller (Gisler 1843 AG) eröffnete den Anlass. Die Theatertruppe der kantonalen Mittelschule unter der Leitung von Matteo Schenardi, weitere Theaterspieler und Kinder trugen die Originalmasken aus dem Projekt und schauten den Vernissage Besuchern mit bohrendem Blick ins Gesicht, verteilten Zeitungen, sassen in erhöhter Lage und warfen mit Aluminiumkügelchen oder forderten dazu auf, ihr Stoff-Mäuschen, das sie in den Händen hielten, zu streicheln. Später konnte noch das Atelier der Künstlerin besucht und Einblick in ihren Arbeitsprozess gewonnen werden.

Für das fantastische Spiel mit den Masken und die unkomplizierte Hilfe ein grosses Dankeschön!

Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule: Lea, Loa, Gabriela, Moritz, Judith, Viviana, Flavia, Sina, Elena, Matteo / mit Special Guests: Johanna, Cornelia, Monika / und der Kindergruppe: Elisa, Irina, Sanna, Tessa, Hannah

Buffet und Verpflegung: Nicole, Sergio, Eri, Martin / Joker: Anton, Maria, Tobias / Wegweisung: Géraldine, Lian / Vorbereitung Halle: Wisi / offenes Atelier: Marilin, Sandra / Projektion: Nora / Mäuse: Nelly, Daniel / Blumen: Christiane

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GISLER DRUCK HAT GEDRUCKT!

Vom 12.-15.April wurde bei Gisler Druck in Altdorf die Publikation “Kaum einer wird sich noch erinnern” mit viel Aufregung und Vorfreude unsrerseits in einer Auflage von 13’000 gedruckt! Wir bedanken uns von Herzen für die tolle Zusammenarbeit und die unendliche Geduld beim ganzen Team der Gisler 1843 AG und Jacqueline Müller.

Die Publikation wird am 4.5.2019 dem Urner Wochenblatt beigelegt und an die Urner Haushalte versandt.

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