KAUM EINER WIRD SICH NOCH ERINNERN. URI DAMALS, EIN EPILOG VON NATHALIE BISSIG

Was an alten Fotografien trifft uns auf unheimliche Art und Weise? Lassen sich Geister bannen?

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Die Arbeit Kaum einer wird sich noch erinnern bezieht sich auf den populären Band Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855–1925 von Karl Iten. Die Künstlerin Nathalie Bissig interpretiert aus diesem Buch ausgewählte Bilder fotografisch neu. Dabei werden – wie oft in ihren Werken – Gesichter zu schemenhaften Puppenköpfen und Landschaften zur Kulisse.

Ergänzend dazu nähert sich Tobias Büchi mit einem Essay in Auseinandersetzung mit Karl Itens Büchern, dem Fortschrittsglauben sowie Traditionen und Bräuchen dem Unheimlichen in Nathalie Bissigs Schaffen.

Die Publikation erscheint als Beilage im Urner Wochenblatt. Sie soll als Addendum zu Uri damals fungieren – mit der Möglichkeit, ein Zwiegespräch über damals und heute zu eröffnen und das Identitätsstiftende dieses Buches neu zu verhandeln.

Die Grösse der Blätter ist so gewählt, dass sie zwischen den Buchdeckeln von Uri damals aufbewahrt werden können. 

Die Vernissage auf dem Föhnsteg in Flüelen wird von der Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule Uri unter Leitung von Matteo Schenardi begleitet. Die Originalmasken aus dem Projekt von Nathalie Bissig werden dabei performativ bespielt. Im Anschluss an die Vernissage lässt sich das Atelier in Flüelen besichtigten. 

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Mitwirkende:
Konzept, Masken, Fotografie: Nathalie Bissig / Grafik: Sarah Infanger / Essay: Tobias Büchi / Text Projektbeschrieb: Marilin Brun / Druck: Gisler Druck, Gisler 1843 AG, Altdorf (Uri) / Vertrieb: Urner Wochenblatt / Begleitung Vernissage: Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule Uri unter der Leitung von Matteo Schenardi

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Publikation:

  • 24 Seiten / 280:405mm
    Papier 57g/m2
    ca. 38 Bilder in SW  
    Auflage: 13’000 
    ISBN: 978-3-033-07242-8
    Erscheinungsdatum 4.Mai 2019

Bestellen:

  • Zeitung, 20.- + Porto 2.- / Versand nach der Vernissage

  • Edition (Auflage 25) mit 6 Druckbögen 500mm:700m, beidseitig bedruckt, nummeriert und signiert. 520.- / Abholung im Atelier oder Versand nach der Vernissage

    > bissig@bissig.cc, 078 611 08 62

Vernissage: Güterbrücke (Föhnsteg) rechts der SGV Schiffstation, Flüelen

Vernissage: Güterbrücke (Föhnsteg) rechts der SGV Schiffstation, Flüelen

Agenda:

  • 4.Mai 
    Die Publikation als Beilage im Urner Wochenblatt

  • 5.Mai / 14:00 bis 15.30
    Vernissage auf der Güterbrücke der SGV
    Schiffsstation in Flüelen

    Eröffnung durch Jacqueline Müller
    Druckerei Gisler 1843 AG. 

    Die Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule Uri unter der Leitung von Matteo Schenardi begleitet die Vernissage.

  • 5.Mai 15:30 bis 17:00
    Offenes Atelier, Halle 6
    Bahnhofstrasse 16, Flüelen

  • 25.Mai / 17:00 bis 20:00
    Offenes Atelier, Halle 6 
    Bahnhofstrasse 16, Flüelen

  • 26.Mai / 15:00 bis 18:00
    Offenes Atelier, Halle 6
    Bahnhofstrasse 16, Flüelen

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Produziert im Rahmen des Kulturprojekts “Die andere Zeit” der Albert Koechlin Stiftung. https://www.dieanderezeit.ch

Wir danken:
Albert Koechlin Stiftung, Casimir Eigensatz Stiftung, Dätwyler Stiftung, Erna&Curt Burgauer Stiftung, Otto Gamma Stiftung, Kanton Uri, Gemeinde Altdorf, Koorporation Uri, BIKA AG, Basler Versicherung, EWA, Gisler 1843 AG, Urner Wochenblatt, Stiftung Monika Widmer, Stiftung Toggäli Bewegung Uri